f x karl: starschnitt (2004) – revisited

Veröffentlicht in literatur, pop am 16. Juli 2011 von marronnier

starschnitt

starschnitt


schon länger nichts gehört von f x karl. ob es ihm schon selbst so ergangen ist wie dem anti-helden seines 2004 bei blumenbar erschienen romans starschnitt, gregor strasser, genannt „greg strass“, und er längst in tokio abgetaucht ist?

vielleicht inspiriert der gott der literatur seine schreiberlinge ja dazu, ihr schicksal tranceartig aus ihrer eigenen literatur abzuleiten? schon an der abkürzung des namens seines protagonisten sieht man jedenfalls, dass f x mit literarischer erfindungsgabe nicht eben gesegnet ist. ja er hat sogar angst davor. gerade bei den namen. etwas befremdlich wirkt das schon, siehe zum beispiel die kurze szene mit nicki, deren namenswahl karl folgendermaßen kommentiert: „so heißt das model nun mal“. frage: vor wem rechtfertigt sich karl hier eigentlich? vor sich selbst? vor dem leser? – oder ist das wieder alles ganz anders, und f x lacht uns bloß aus.

f x karl vergibt eine chance nach der anderen in seiner yellow-press-kritik (an der auch eine gewisse faszination beteiligt sein könnte). seine ausufernden protokolle z. b. einer „dirty-harry“-schmidt talkshow-sequenz mögen ja noch angehen – immerhin deutet der autor so etwas wie einen kritischen kommentar in den dialogbegleitenden, narrativen einsprengseln an. letztlich nervtötend sind vor allem die ausufernden promi-kataloge in kaum bis überhaupt nicht überzeugenden settings. es reicht einfach nicht hinzuschreiben: „halb sechs uhr morgens in st. tropez.“ da müsste schon noch etwas mehr fleisch ans gerüst, um wirklich irgendjemandem das wasser im mund zusammenlaufen zu lassen. brigitte bardot hätte vielleicht das zeitkolorit, nun ja, ähem gestört. aber selbst das hätte einen nicht mehr rausbringen können: der 2004 erschienene roman schildert so in etwa die glitzerwelt auf dem stand von ca. 1999. hat beim lesen zwar irritiert, ist aber eigentlich nicht weiter schlimm – strukturell hat sich in der glamourwelt nicht einmal durch 9-11 viel geändert.

was will dieser roman eigentlich mitteilen, mal ganz abgesehen von der tatsache, dass es sich bei diesem text nicht einmal um einen roman handelt, allenfalls eine erzählung, wobei auch letztere gattung zumindest eine andeutung von handlung voraussetzt?

ich bin mir alles andere als schlüssig. das ende des textes verschränkt sich mit seinem anfang. das leben im siebten himmel der reichen und schönen als ewiger kreislauf also? verfehlt dessen nerv vielleicht gar nicht so verheerend, erinnert etwas an ickes sturz und wiederaustieg in „berlin calling“. oder gumbos sturz ohne wiederaufstieg in joachim bessings „wir maschine“ (der übrigens auch so merkwürdig antiquiert wirkt, selbst wenn man sich in dessen abfassungszeit versetzt). also was jetzt?

f x’ fernöstlichem spirit der kreisbewegung könnte auch der schauplatz des übergangs, die popkapitale tokio, sekundieren. dennoch löst sich karl nicht aus seinem devot-schleimigen lustekel, mit dem er auf einer relativ oberflächlichen bewusstseinswelle durch die neongelbe welt der bunten blätter und des sensationsfernsehens surft. immer wieder verfällt karl in einen beinahe rätselhaft unoriginellen nachschreibegestus, so z. b. in der szene im atomic café, wo er deren geistigen vater, rainald goetz, sogar noch namentlich benennt. man könnte annehmen, wenn einem greg strass gelungen wäre, den goetzschen duktus in die gattung lifestylemagazin-text zu überführen, dürfte ihm dafür ein ehrenplatz auf dem friedhof der unwichtigen hochglanzprodukte sicher sein: in karlscher nachschreibe liest sich das einfach banal, inklusive sprachlicher schoten wie „halbentblößte haut“. aua, aua. also was jetzt dann?

wenn es karl um gesellschaftskritik gegangen sein sollte, dann liegt er leider auch völlig daneben. dazu hätte er sich für ein brauchbares gegenideal entscheiden müssen, wie das z. b. david safier in „mieses karma“ getan hat; zugegebenermaßen fällt dies bei safier recht konservativ, um nicht zu sagen: reaktionär aus. aber hier hat sich wenigstens einer entschieden. eine lehre bietet karls „starschnitt“ (wo liegt eigentlich abgesehen vom wortspiel der tiefere sinn dieses titels?) aber doch: ein leben im speckgürtel des starrummels lässt dich zwangsläufig zum arsch mutieren: und das ist „alternativlos“ (a. merkel). punkt.

kurz noch was positives: äußerst gelungen ist die gestaltung dieses buches aus dem (münchener, i presume) hause blumenbar. das titeldesign auf dem cover mit beidseitigem anschnitt und dem im a applizierten sternchen in schlichtem schwarz-weiß ist ein volltreffer. die wahl von papier und serifen-schrifttype ist souverän und wäre in der lage, intelligenten lesegenuss optimal zu unterstützen.

GROOVE-story #127/3 | map.ache: staten island aquarium

Veröffentlicht in leben, pop am 23. März 2011 von marronnier

eine traube kinder stand gerade noch vor der dickglasigen scheibe des aquariums. das wasser leuchtete türkisfarben. bunte fische cruisten unentschieden, verwirrt geradezu, hinter der scheibe auf und ab. auf dem schwarzen fliesenboden hatten sich hellblaue lichtblasen gebildet. die fliesen schienen sich an diesen stellen zu verflüssigen, kleine, sprudelnde wassertöpfe vor meinen füßen.

die kinder sausten bereits wieder in richtung der lichtgefluteten eingangstüre. ihre begeisterung brach sich hallend bahn in dem unterirdischen schacht. und kreischend fuhr der pulk zu tage. danach wieder: glucksende stille.

ich hingegen schwelgte noch in dem warmen farbenmeer, ich verspürte ein beruhigendes, harmonisches gefühl. so ähnlich war es in der farbsauna gewesen. ich erinnerte mich an den unnatürlich hohen, komplett grün durchstrahlten raum des lichtplantschbeckens. für einen kurzen moment war ich auf gedankenreise. dann weckte mich das plätschern und ein schwelend modriger geruch.

die fische beäugten mich, unbeteiligt glotzend, ausdauernd. dann überquerte auch ich den acheron ins grelle licht, zwinkerte mit den augen.

charles torbett: the berlin vendetta (1984)

Veröffentlicht in literatur am 14. Dezember 2010 von marronnier

berlin – brennpunktstadt im kalten krieg. torbett zoomt in den wedding: elisabeth von welte bekommt besuch von zwei herren. hornbrillen, graue anzüge, aktenkoffer mit zahlenschloss, leicht sächsischer akzent. ihre botschaft ist eindeutig: in 24 stunden soll elisabeth einen mikrofilm aus dem tresor ihres vaters entwenden und den beiden übergeben. hermann von welte, elisabeths vater, ist gesandtschaftsrat bei der ständigen vertretung der bundesrepublik deutschland in berlin ost. im tresor seiner privatwohnung im berliner westen lagern jede menge streng geheimer unterlagen. der einsatz der agenten: das leben von elisabeths italienischer freundin angélica di giorda, ebenfalls diplomatentochter und bereits vor längerer zeit einmal die beste freundin elisabeths gewesen. die bilder, die die stasi-agenten elisabeth zeigen, sind eindeutig. angélica wurde entführt und gefoltert. die drohung: liefert elisabeth den film nicht innerhalb von 24 stunden, ist angélica tot.

elisabeth setzt alles daran, den film zu bekommen, doch es gelingt ihr nicht. ihr vater taucht auf einmal hinter ihr auf, als sie mit zitternder hand den code in das schloss des wandtresors tippt. hermann von welte schaltet die polizei ein, die beiden spione werden verhaftet. das schicksal angélicas ist ungewiss. es gibt kein lebenszeichen von ihr. elisabeth ist am boden zerstört. zusätzlich fühlt sie sich verfolgt. südländisch aussehende männer beobachten sie, tief hinter großformatigen zeitungsseiten versteckt. ihr telefon knackt verdächtig. in ihrer wohnung werden in ihrer abwesenheit gegenstände verstellt. die bremsen ihres autos versagen, beinahe kommt sie ums leben. mit ihrem vater kann sie nicht mehr reden. er schweigt verbittert.

da erhält sie eines tages einen brief. sie erkennt die handschrift. es ist die von angélica. sie bittet elisabeth um ein treffen. in zwei tagen soll sie in venedig sein. und sie soll den mikrofilm mitbringen. elisabeth setzt sich in den zug. sie lernt einen mysteriösen mann kennen. eine kette von zufällen führt die beiden immer wieder zusammen. wer ist der fremde? sind die ständigen begegnungen wirklich zufall? schon sitzt elisabeth im vaporetto und sucht den palazzo venier dei leoni auf, wo sie sich mit angelica treffen wird. und es fällt ihr wie schuppen von den augen. die vendetta beginnt.

charles torbett hat einen kühl kalkulierten agententhriller hingelegt. mit der archaischen dramatik eines puzo verbindet er traditionelle mafia-motive mit einer typischen kalter-kriegs-atmosphäre. im verlauf des buches dreht sich die spirale der gewalt immer schneller. am schluss schreibt sich torbett in einen wahren blutrausch, der an carlottos mafia-gemetzel erinnert.

das buch scheint kaum jemand gelesen zu haben, ich selbst habe es in einem ramschkarton im antiquariat meines freundes entdeckt, aus irgendeinem nachlass eines amerikanischen offiziers, der in unserem kleinen städtchen stationiert war und verstarb. über den autor weiß man nicht viel mehr, als was auf dem vergriffenen papierumschlag steht: „charles torbett lives as an adminstrative officer in austin, texas. few people have seen him in real life. he hides from the public.“ eine deutsche übersetzung scheint auch niemand gewagt zu haben. zumindest kenne ich keine. – vielleicht mache ich mich mal drüber. es könnte sich lohnen.

charles torbett: the berlin vendetta (xenos books no. 120610, new york, 1984, 640 p.)

another day … just belle vie …

Veröffentlicht in architektur, leben, literatur, pop mit den Tags , , , am 20. September 2010 von marronnier

ein letzter tag in der sonne. ölglänzende leiber lagern um einen in blendendem azur strahlenden pool. die septembersonne hat nicht mehr die kraft des vergehenden hochsommers, wärmt aber dennoch die vom nachtgekühlten poolwasser fröstelnde haut. oder ist es nicht eher so: das sich anschmiegende wasser kühlt die sonnenerhitzte körperrinde? den kreislauf dieser beiden aggregatszustände nennen die meisten der hier lagernden menschen erholung. vielen genügt der empfindungswechsel. der austausch von ort, gewohnheiten, klima – die augen schließen, die warme sonne spüren, dem zirpen der grillen aus den buschbewachsenen hügeln um die ferienanlage zuhören. just believe, just breathe – jaa, jetzt!

zwischendrin gibt es aber auch die rastlosen. die, denen das aktivitätslose nichtstun, vor sich hinleben, chillen nicht ausreicht. durch kleine fenster, die sie vor ihr gesicht halten, sehen sie mittels kleingedruckter schwarzer buchstaben in ferne welten, in dunkle vergangenheiten oder eine noch finsterere zukunft, in die gesunde oder kranke fantasie eines autors. kleine fluchten aus dem paradies, die das verschaffen, was auch teil der erholung sein mag: das wohlige schaudern dessen, dem nichts passieren kann, der in sicherheit genießt, fern jeglichen leidens.

auch wenn der status der erholungssuchenden ein unterschiedlicher ist: das meer macht alle gleich. wie sonne, wasser, strand. bei regen wirkt die vornehmste ferienanlage trist.

und jetzt ereignet sich etwas. die schlanke, schwarzhaarige schönheit erhebt sich langsam von ihrer liege. ihre bewegungen folgen dem programm des edlen, gravitätischen, der idealen linie – so bewegt sich das adelige wesen. es ist das verhalten derjenigen, die von ihrer überlegenheit weiß. die sich sicher ist, dass ihr hier niemand das wasser zu reichen vermag. sie schreitet die treppen ins becken hinab. gleitet ins wasser. verdrängung minimal.

es ist das schlussspiel. das letzte des sommers. geschrieben in einer syntax der schönheit, die nur das auge versteht.

ein letzter tag in der sonne. ölglänzende leiber lagern um den azurblauen pool. das meer rauscht lauter. die septembersonne hat nicht mehr die kraft. noch wärmt sie. aber nicht mehr lange.

aber davon will heute keiner etwas wissen.

::: gas :::

Veröffentlicht in pop mit den Tags , am 17. September 2010 von marronnier

wunschloses unglück

Veröffentlicht in leben, literatur mit den Tags , , am 22. März 2010 von marronnier

die unverständlichkeit des daseins. siri hustvedts „was ich liebte“ (2003) lässt dem leser wenig hoffnung und beschreibt ein umfassendes scheitern.

dieser roman wird mich noch lange beschäftigen. – selten, dass mich ein buch so traurig macht. siri hustvedt hat es geschafft. ich bekomme einfach leo hertzberg nicht mehr aus dem kopf. er tut mir leid, dieser kunstprofessor, der sich im laufe seines lebens immer mehr von seinen lebensidealen trennen muss und am ende … gescheitert wirkt.

dabei geht alles recht hoffnungsfroh los. die beschreibung der ersten begegnung leos mit dem maler william wechsler hat eine homoerotische komponente. die schilderung des augenkontakts, die fluidale verbindung der beiden, die sprechende geste – die signifikante berührung des unterarms. all das ist sehr symbolisch und von der fragilen, feinnervigen entzifferungstätigkeit eines sensiblen autoren-ichs aufzulisten und zu deuten . – das einzige, das an hustvedts roman etwas aufdringlich ist: die gewolltheit, fast schon überkonstruiertheit, die den raum für die psychologische deutung des geschehens bereitet.

erica, hertzbergs frau, und er, scheinen so gut zu harmonieren. erotische irritationen mit dem befreundeten künstler-/psychotherapeutenpaar bill und violet wechsler finden höchst theoretisch statt. doch da schlägt das schicksal zu: leos und ericas sohn matt stirbt bei einem bootsunfall auf einer jugendfreizeit. und auf einmal ist alles anders, ein völliger paradigmenwechsel. die beziehung der beiden steht auf dem spiel. erica zieht weg. und leo nähert sich bill, violet und vor allem deren sohn mark an. dessen vater bill sieht sich seinem sohn immer mehr entfremdet. leo rutscht immer stärker in eine ersatzvaterrolle hinein. doch mark entgleitet seinem mentor, fühlt sich von giles, einer charismatisch-rätselhaften künstlerfigur – eine art meese-manson-mischung -, heftig angezogen und in eine affäre auf leben und tod verstrickt. für leo ist er kaum mehr erreichbar. so taumelt der gefühlte vater leo in einem emotionalen schwebezustand zwischen abstoßung und anziehung. dabei sind die wünsche von marks und leos generation gar nicht weit voneinander entfernt. nicht von ungefähr erinnert leo der text eines techno-flyers (ein manifest!) an die flower-power-zeit.

doch hustvedt lässt ihren protagonisten und den leser zappeln. ein langes atemanhalten hält diese spannung in der zweiten romanhälfte. ist auch mark ein mörder, oder ist das alles nur kunst?

eine wichtige rolle spielen die unterschiedlichen kunstauffassungen leos und marks bzw. nicht nur deren künstlerische ziele und ideale, auch die verschiedenen einstellungen zur kunst scheinen unvereinbar. in giles’ und marks szene erschöpft sich kunst in platten effekten und splattergrusel, in der diametral entgegengesetzten, eher traditionellen auffassung leos geht es um gehalt und aussage. leo steht vor einem abgrund. mark scheint ihm verloren.

der roman behandelt eine ganze menge existentieller themen: leben und kunst, jugend und altern, wissenschaft und wahrheit.

vor allem geht es aber um nicht umgesetzte, oder eher gar nicht wahrnehmbare chancen. keiner einzigen von hustvedts figuren ist auch nur annähernd dauerhaftes glück vergönnt. am intensivsten unglücklich ist protagonist leo hertzberg. der sohn bei einem unfall verstorben, die frau, geliebt, doch unnahbar, die geliebte unerreichbar, gespickt mit unzähligen beobachtungen und deren gelehrter kommentierung. wie wenig glücklich kann einen doch erkenntnis machen. dabei referiert hustvedts (transsexuelles) alter ego eine fülle von beobachtungen. an sich selbst, an anderen. doch es fehlt der schritt zum verständnis, zur auflösung der quälenden fragen. resigniert – zumindest verstummt – lässt sich der erblindende hertzberg am schluss von einem helfer vorlesen. der an der deutung des lebens gescheiterte hermeneut der kunst lässt sich die von ihm nicht mehr entzifferbaren zeichen deuten.

dieser roman wird mich noch lange beschäftigen.

lecture trois

Veröffentlicht in literatur, pop mit den Tags , am 15. Oktober 2009 von marronnier

tom robbins, villa incognito

coming soon … meanwhile listen to this loco track …

lecture deux

Veröffentlicht in leben, literatur mit den Tags am 24. September 2009 von marronnier

… das nachhaltige gewicht jener dinge , die verzaubert sind, weil man immer wieder geschichten darüber gehört hat. HUSTVEDT, was ich liebte (2003) — das sind sätze …

warmer blick

Veröffentlicht in leben, literatur mit den Tags , , , am 24. September 2009 von marronnier

was war denn dran, an dieser erwartung – war es erwartung, zufall oder schlicht erotische neugier? –, mit der marronnier an diesem trüben morgen aus dem fenster eines düsseldorfer hotels einen blick quer durch den noch vom nächtlichen grau gelähmt wirkenden hinterhof warf? mitten in die wohnung dieser drei frauen , die sich gerade erwartungsfroh auf einen neuen tag vorbereiteten und deren eine ihre üppigen formen gerade von einem weißen, lasch über die schulter, gehängten bademantel befreite.

die wärme der milde erleuchteten wohnstube umwölkte aus der ferne seine netzhaut, ließen die hinterhofhärte vergessen.

ihm wurde kalt, als die wogende nackte mit energischem griff den schwarzen vorhang zuzog.

gelbe teilchen

Veröffentlicht in leben mit den Tags , , am 24. August 2009 von marronnier

heute morgen die ersten gelben blätter fliegen gesehen. ein heftiger wind blies ganze blattwolken von den ästen. komisches gefühl: verfallsstimmung mitten im august.

dabei hatte das gelbe treiben eine stimulierende wirkung: das helle blinken der aufgewirbelten blättchen erschien wie ein fröhlicher zerfall der jetzt schon dürren baumkronen.

atomisierung einer erscheinung, die nur das auge (wem?) als einheit vorgaukelt.

mit schwung das fahrrad durch die blätterdecke sausen lassen: ein besonderer spaß.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.