nebelcruiser

heute nacht fuhr er mit dem fahrrad nach hause. nebel hatte sich an den häusern der stadt festgesogen und breitete seine tumben teppiche zwischen den grauen gebäuden aus. sein fahrrad-scheinwerfer strahlte die kleinen, zur seite wegflitzenden weißen schwaden an. die orangefarbene straßenbeleuchtung spiegelte ihm warme weiche watte vor. er fuhr mitten in das nebelkissen und fühlte sich wie in einem himmelbett von allen seiten geborgen. dazu hörte er ein warmes, sexy elektro-piece auf seinem nano. die leute aus den kneipen der kaisermeile flogen an ihm vorbei, mit schwung raste er richtung dom, dann mit einem affen-speed hinunter über heftiges kopfsteinpflaster, scharf bremsend, über einen steinernen steg – im bach sollen mal sieben kinder ertrunken sein -, die straße entlang ins industriegebiet und an den stadtrand, wo er wohnte. als er zuhause ankam, freute er sich. er fühlte sich glücklich.

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